Wichtige rechtliche Informationen und Pflichten, die du als Vermieter kennen solltest.
Diese Seite dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar. Für verbindliche rechtliche Auskünfte wende dich bitte an einen Rechtsanwalt oder deine zuständige Behörde.
Die Vermietung von Wohnraum zu gewerblichen Zwecken kann eine Gewerbeanmeldung erfordern. Informiere dich bei deinem zuständigen Gewerbeamt über die Voraussetzungen in deiner Stadt. Eine gewerbliche Vermietung liegt vor, wenn die Vermietung regelmäßig und mit Gewinnerzielungsabsicht erfolgt.
Einnahmen aus der Vermietung sind steuerpflichtig und müssen in der Einkommensteuererklärung angegeben werden. Je nach Umfang kann auch Umsatzsteuer anfallen. Wir empfehlen, einen Steuerberater hinzuzuziehen, der sich mit Immobilienvermietung auskennt.
In vielen deutschen Städten gelten Zweckentfremdungsverbote, die die kurzfristige Vermietung von Wohnraum einschränken. Prüfe die lokalen Regelungen deiner Stadt – in Berlin, München, Hamburg und anderen Großstädten sind Genehmigungen erforderlich.
Als Vermieter haftest du für Schäden, die durch Mängel der Wohnung entstehen. Eine Vermieterhaftpflichtversicherung ist dringend empfohlen. Dokumentiere den Zustand der Wohnung vor und nach jeder Vermietung mit Fotos.
Auch bei kurzfristiger Vermietung sollte ein schriftlicher Mietvertrag abgeschlossen werden. Dieser sollte Mietdauer, Preis, Hausregeln und Haftungsausschlüsse klar regeln. Standardverträge können als Vorlage dienen.
Das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) stellt besondere Anforderungen an Betreiber von Prostitutionsstätten. Wenn du Räume speziell für diesen Zweck vermietest, musst du die Vorgaben des ProstSchG beachten – darunter Erlaubnispflicht, Mindestanforderungen an die Räumlichkeiten und Aufklärungspflichten.
Wir prüfen kurz die Altersverifizierung.